Über uns

Wir unterstützen Forschung und alle, die sie aus persönlicher Überzeugung fördern wollen.
Über uns
Die Weinberg Privatstiftung fördert seit 2025 wissenschaftliche Projekte im Bereich Parkinsonforschung und neurodegenerativer Erkrankungen. Unser Ziel ist es, innovative Forschungsansätze zu unterstützen, die neue Therapien ermöglichen und langfristig zur Heilung beitragen können. Durch gezielte wissenschaftliche Stiftungsförderung investieren wir in vielversprechende Projekte aus Grundlagenforschung, translationaler Forschung und klinischer Forschung.

Wir engagieren uns, weil neurodegenerative Erkrankungen großes persönliches Leid verursachen und dringenden medizinischen Fortschritt erfordern. Mit Neugier, Zuversicht und langfristigem Einsatz unterstützen wir Forschung, die Hoffnung schafft und das Leben von Betroffenen nachhaltig verbessern kann.

Wirkungsgebiete der Weinberg Privatstiftung

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Forschungsförderung

Wir unterstützen Projekte in der Parkinson- und Neurodegenerations­forschung durch strukturierte Ausschreibungen und transparente Förderprozesse.
Förderung wissenschaftlicher Forschung

Die Stiftung richtet sich primär an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Finanzierung für Projekte im Bereich der Parkinson- und Neurodegenerationsforschung suchen. Wir unterstützen exzellente Forschung durch klar strukturierte Ausschreibungen, transparente Auswahlprozesse und gezielte Fördermittel. Unser Ziel ist es, innovative wissenschaftliche Ansätze zu ermöglichen, die neue diagnostische und therapeutische Perspektiven eröffnen.

Zustiften und Helfen
Zustiften und Helfen

Engagement & Wirkung

Wir zeigen, warum wir uns einsetzen und ermöglichen Zustiftungen, die Forschung stärken und Hoffnung für Betroffene schaffen.
Unterstützung und Orientierung für Betroffene und Zustifter

Die Stiftung bietet Menschen, die von neurodegenerativen Erkrankungen betroffen sind oder im persönlichen Umfeld damit konfrontiert wurden, einen emotional nachvollziehbaren Zugang. Wir zeigen, wer wir sind, warum wir uns engagieren und wie unsere Arbeit dazu beiträgt, Leid zu lindern und Hoffnung zu stärken. Zustifter erhalten Einblick in die inhaltliche Ausrichtung der Stiftung und erfahren, wie ihr Beitrag unmittelbar Forschung und wissenschaftlichen Fortschritt unterstützt.

Geschichte der Stifterin

Ich habe die Weinberg Privatstiftung gegründet, um aus einer persönlichen Erfahrung heraus die Parkinsonforschung und die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen nachhaltig zu stärken. Die Erkrankung meines Ehemannes an Morbus Parkinson hat mich motiviert, Wissenschaft zu fördern, die Leid lindert, Hoffnung schenkt und neue therapeutische Wege eröffnet.





 
Meine Entscheidung zur Gründung der Weinberg Privatstiftung ist eng mit einer sehr persönlichen Erfahrung verbunden, die mein Leben nachhaltig geprägt hat. 
In jungen Jahren begegnete ich dem Menschen, der später mein Ehemann werden sollte. Zwischen uns entwickelte sich eine außergewöhnlich starke Partnerschaft, die über viele Jahre von Vertrauen, Harmonie und tiefem Zusammenhalt getragen war.

Diese gemeinsame Lebensbasis wurde erschüttert, als bei meinem Mann die Diagnose Morbus Parkinson gestellt wurde. Seit Längerem hatten sich Hinweise gezeigt, doch die Bestätigung hat uns dennoch erschüttert.  Mit dem Beginn der Krankheit begann eine herausfordernde Zeit, in der ich meinen Mann begleitet, unterstützt und bis zu seinem Tod gepflegt habe. Sein Verlust war für mich ein tiefer Einschnitt, eine Phase intensiver Trauer, in der Lebensfreude und Sinnhaftigkeit für eine Zeit lang kaum spürbar waren.

Mit der Zeit gelang es mir, wieder Halt zu finden: durch Freundschaften, soziale Beziehungen und schließlich durch eine neue Partnerschaft. Diese stabilen Schritte zurück ins Leben stärkten in mir den Wunsch, dem erlebten Leid eine Bedeutung zu geben und aktiv etwas zu bewirken.

Aus dieser Motivation heraus entstand der Entschluss, eine Stiftung zu gründen, die einen Beitrag zur Parkinsonforschung und zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen leisten kann. Ich möchte dazu beitragen, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Therapieansätze entwickeln, Wissen schneller teilen und Hoffnung für Betroffene schaffen können.

Die Weinberg Privatstiftung ist daher Ausdruck meiner Dankbarkeit, meiner Erinnerung und meines klaren Ziels: Menschen zu unterstützen, die heute mit Parkinson oder anderen neurodegenerativen Erkrankungen leben, und Forschung zu fördern, die Wege zu besseren Behandlungen und langfristig zur Heilung eröffnet.

Stiftungsvorstand

Mario Zortea
Vorstandsvorsitzender
Philipp von Lattorff
Vorstandsmitglied
Dieter Volc
Stellvertretender
Vorstandsvorsitzender
Margit Weinberg
Stiftungsgründerin
Vorstandsmitglied

Wissenschaftliches Konsortium

N.N
XY-Universität
N.N
XY-Universität
N.N
XY-Universität
N.N
XY-Universität
N.N
XY-Universität
N.N
XY-Universität
N.N
XY-Universität
N.N
XY-Universität

Stiftungsurkunde

Die Weinberg Privatstiftung mit Sitz in Wien fördert gemeinnützige Wissenschaft und Forschung im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen, insbesondere Parkinson. Unterstützt werden innovative, auch interdisziplinäre Projekte aus Medizin, IT und AI. Alle Mittel dienen ausschließlich dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Allgemeinheit
Auszug der Stiftungsurkunde ansehen

Margit Weinberg

Stiftungsgründerin Vorstandsmitglied

„Große Dinge werden nie von einer Person allein erreicht.“

Dieser oft zitierte Gedanke beschreibt treffend die Entstehungsgeschichte dieser Stiftung.

Die Gründung der Weinberg Privatstiftung für Neurodegenerations- und Parkinsonforschung war ein längerer Prozess. Er war geprägt von zahlreichen Gesprächen und Überlegungen, auch von Zweifeln und von Menschen, die mich ermutigt und unterstützt haben. Auf diesem Weg habe ich Persönlichkeiten kennengelernt, die mit ihrer fachlichen Expertise und ihrer Erfahrung wesentlich dazu beigetragen haben, dass aus einer Idee eine Stiftung werden konnte.

Mir ist bewusst, dass Fortschritt in der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen nur gemeinsam möglich ist. Es braucht daher unterschiedliche Blickwinkel, interdisziplinäres Denken und den kontinuierlichen Austausch zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung. Die Stiftung verstehe ich daher als Plattform für genau diese Zusammenarbeit.

Mein besonderer Dank gilt den Gründungsmitgliedern des Vorstands. Ihr außergewöhnliches Engagement und ihre Kompetenz haben den Grundstein für diese Stiftung gelegt. Gemeinsam haben wir eine Basis für nachhaltige Forschung und Kontinuität geschaffen.

Ich bin überzeugt, dass genau darin die Stärke der Weinberg Privatstiftung liegt.

Dieter Volc

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Dieter Volc, MD ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie mit Schwerpunkt auf Parkinson-Erkrankungen und zentralen Bewegungsstörungen. Er studierte Humanmedizin in Innsbruck und absolvierte seine neurologische Facharztausbildung an der Neurologischen Abteilung des Krankenhauses Lainz in Wien unter Univ.-Prof. Dr. Kurt Jellinger.

Seit 1990 war er als Wahlarzt an der Privatklinik Confraternität in Wien tätig. Neben der klinischen Versorgung engagierte er sich früh in der klinischen Forschung, insbesondere im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen. Seit 2012 liegt ein besonderer Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit auf immuntherapeutischen Ansätzen bei Parkinson-Erkrankungen.

Er ist Autor und Koautor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen in internationalen Fachjournalen und war an mehreren klinischen Studien beteiligt. Nach Übergabe seiner neurologischen Praxis an Nachfolgerinnen im Jahr 2024 konzentriert er sich ausschließlich auf klinische Forschung.

Seit 2025 leitet er klinische Studien am Zentrum für Klinische Studien der Prosenex AmbulatoriumbetriebsgesmbH an der Atomos Klinik Währing in Wien und ist Vorstandsmitglied der Weinberg Privatstiftung für Neurodegenerations- und Parkinsonforschung.

Philipp von Lattorff

Vorstandsmitglied

Philipp von Lattorff, MBA, ist seit 2013 Geschäftsführer der Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG in Wien. Nach seinem Studium an der Management School of Barcelona hatte er zahlreiche internationale Führungsfunktionen bei Boehringer Ingelheim inne, unter anderem in Osteuropa, den baltischen Staaten, Ungarn, Deutschland und Italien. Er ist in zahlreichen österreichischen Industrie-, Gesundheits- und Forschungsgremien in leitenden Funktionen aktiv, unter anderem als Präsident der Pharmig, Vizepräsident der Industriellenvereinigung Wien, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Instituts für Molekulare Pathologie sowie Mitglied des Verwaltungsrats des Fußballklubs Austria Wien.

Mario Zortea

Vorstandsvorsitzender

Mario Zortea verfügt über eine mehr als fünfunddreissig jährige Berufserfahrung im Private Banking. Seine Finanzlaufbahn begann 1990 im Raiffeisenkonzern in Bludenz, führte ihn 1998 zur Schoellerbank nach Wien und 2007 zur LGT Bank Österreich. Er war überwiegend in leitenden Funktionen tätig und legte seinen Schwerpunkt auf die langfristige Begleitung anspruchsvoller Privatkunden und Unternehmerfamilien.

Im Laufe seines Berufslebens erwarb er folgende Qualifikationen:

  • Systemorientiertes Management, St. Gallen
  • Certified Wealth Management Advisor (CWMA) 
  • Certified Financial Planner (CFP) 
  • Ausbildung zum Mental Coach mit Schwerpunkten in hypnosystemischem Coaching und Vitalpsychologie

Seit mehreren Jahren ist er zudem in verschiedenen Stiftungen als Vorstands- oder Beiratsmitglied tätig. In diesen Funktionen bringt er seine umfassende Erfahrung in Governance-Fragen, strategischer Ausrichtung sowie verantwortungsvoller Mittelverwendung ein und ist mit den besonderen Anforderungen und regulatorischen Rahmenbedingungen gemeinnütziger Stiftungen bestens vertraut.